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Gerd Götz: „Wir fordern die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten auf, unverzüglich Maßnahmen im Einklang mit den internationalen Handelsregeln zu ergreifen, um die Interessen unserer Industrie wirksam zu schützen“.

02.03.2018

European Aluminium fordert Maßnahmen zum Schutz ihrer Interessen

Angesichts der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, alle Aluminium-Importe in die USA – unabhängig von ihren Herkunftsländern – mit einem zehnprozentigen Strafzoll zu belegen, forderte Gerd Götz, Generaldirektor des Branchenverbandes European Aluminium, die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten auf, entschlossene Maßnahmen zum Schutz der europäischen Aluminiumindustrie zu ergreifen.

„Wir bedauern die Entscheidung des US-Präsidenten und weisen insbesondere seine Begründung zurück, die Importe seien eine Gefahr für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika“, so Götz weiter. „Die europäischen Aluminium-Exporte in die USA bedrohen deren nationale Sicherheit in keiner Weise – weder von ihrer Quantität noch von ihrem Wesen her.“ Vor allem aber treffe ein solcher Strafzoll nicht die eigentliche Herausforderung, vor die sich die Aluminiumindustrie heute gestellt sehe: die anhaltende und ständig noch wachsende Überkapazität der chinesischen Aluminiumproduktion.

„Die europäische Wertschöpfungskette steht aufgrund der globalen Überkapazitäten bereits unter enormem Druck, die von Trump angekündigten beispiellosen Maßnahmen gefährden Tausende von Arbeitsplätzen in über 600 Werken - viele davon KMU - in Ländern wie Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Schweden und anderen mittel- und osteuropäischen Ländern“, heißt es weiter in der Presseerklärung von European Aluminium. Der Verband befürchtet in der Folge nicht nur eine Destabilisierung der globalen Handelsströme, sondern insbesondere eine nachhaltige Störung der Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa, die beiderseits von stark vernetzten Wertschöpfungsketten und einer beträchtlichen Anzahl multinational agierender Unternehmen geprägt seien.

„Wir fordern die EU-Kommission und die EU-Mitgliedstaaten auf, unverzüglich Maßnahmen im Einklang mit den internationalen Handelsregeln zu ergreifen, um die Interessen unserer Industrie wirksam zu schützen“, so Gerd Götz abschließend.





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