alu-newst
Seite empfehlen › materialrest24.de  › Sitemap  › RSS  › Impressum  
Das ist der Titel des Bildes1111
Sie sind hier: 

Kann sich über den ersten Platz des Wettbewerbes freuen: Serdar Edem aus Aachen. Foto: IHM

12.03.2018

Deutschlands beste Metallgestalter auf IHM München ausgezeichnet

Am 10. März wurden auf der Internationalen Handwerksmesse München (IHM) die Bundessieger des Wettbewerbs „Die Gute Form – Gestaltung im Metallhandwerk 2018“ ausgezeichnet. Gesamtsieger wurde Serdar Edem, der 2. Platz ging an Alexander Mayer und den 3. Preis erhielt Jakob Sander

Die drei Sieger erhalten u.a. ein Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Wert von 7.200 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. Ihre Exponate werden in einem Katalog präsentiert und wurden mit den Exponaten aller Teilnehmer über den gesamten Messezeitraum hinweg ausgestellt. Die beiden BVM-Bundesfachgruppenleiter für Metallgestaltung, Michael Stratmann und Clemens Mühlenhoff,  freuten sich über die zunehmend erkennbare Tendenz, dass junge Menschen Neues ausprobieren und sich der Aufgabe stellen, Individuelles in besonderer Weise zu gestalten. „Wir sehen hier Stücke in einer Qualität, die noch vor 15 Jahren Meisterschülern vorbehalten waren“, so Stratmann.

Die Preisträger und ihre Werkstücke


Platz 1:  Serdar Edem (Weber Metallgestaltung Aachen) setzte sich mit seinem Mobile durch. Das Thema Mobile ist – klassisch geschmiedet – auf eine einfache und deshalb umso mehr bestechende Art und Weise umgesetzt. Das Mobile besteht aus fünf Elementen. Das untere trägt alle weiteren und ist statisch auf einer dem Ganzen gemäßen Sockelplatte befestigt. Das zweite Element ist bemerkenswert. Es kann frei drehen und übernimmt mittels einer Doppelspitze die Vermittlerfunktion zwischen dem Grundelement und den drei oberen Stücken. Wie in einer Familie beziehen sich die Einzelelemente in der formal wie technisch gelungenen Ausprägung spannungsreich aufeinander.

Platz 2: Für seinen Stehtisch erhielt Alexander Mayer (Firma Roßwag, Pfinztal-Kleinsteinbach) den 2. Platz. Zehn Ringe bzw. Ringteile, die aus 20 mm starken Blechteilen geformt sind, ergeben übereinander geschichtet eine konische Säule, in der auf dem untersten und obersten Ring eine Glasplatte liegt. Es ist mehr ein Objekt als ein Funktionsteil. Die Konsequenz, das Weglassen alles nicht Nötigen prägen das Stück ebenso eindeutig, wie eindrucksvoll.

Platz 3: Jakob Sander (Kunstschmiede Andreas Hafen, Meckenbeuren) belegte mit seiner Tischleuchte den 3. Platz. Die Tischleuchte ist in sich konsequent gestaltet, mit pfiffiger Mechanik versehen und materialgerecht ausgeformt. Der Verstellmechanismus ist einfach zu bedienen und zeigt sich durch geschmiedete Einkerbungen angenehm haptisch.

Als Sonderpreis erhielt Ronja Wetzels (Schmiedewerk Andreas Güldenberg Würselen)  eine Belobigung. Die freie bewegliche Plastik „Wal“ ist das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit dem Thema Mobile. In überzeugender Art und Weise ist die Gesamtform, die Verbindungen der Einzelteile, die technischen Details und die Präsentation zusammengeführt. Die Stimmigkeit aller Aspekte macht dieses Stück zu einem „High-Light“, weil die „Mentalität“ des Vorbildes „Wal“ in der reduzierten Form und der sanften Bewegung sehr gut gespiegelt ist.

Einen kurzen Film über die IHM und die dort vorgestellten Metall-Themen finden Sie hier...

Der Link zum Katalog...





Schnellkontakt

PSE Redaktionsservice GmbH

RUFEN SIE UNS AN: +49-(0)8171-9118-70

SENDEN SIE EIN FAX: +49-(0)8171-60974

MAILEN SIE UNS: info@pse-redaktion.de