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Ein Sieger: der Isarsteg Nord Foto: Quirin Leppert

14.06.2018

Ausgezeichnete Innovationen in Stahl

Der Stahl-Innovationspreis 2018 wurde am 13. Juni im Rahmen des Berliner Stahldialogs zum elften Mal verliehen. Seit 1988 hat dieser Wettbewerb seine Attraktivität kontinuierlich erhöht und gilt heute als einer der renommiertesten Preise seiner Art. Der Wettbewerb zeigt den Ideenreichtum, die Kreativität und die Innovationskraft derjenigen, die Stahl verwenden, mit ihm arbeiten, forschen, konstruieren und gestalten. Eine Jury mit 20 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Design und Architektur hat aus den 561 Einreichungen 13 Preisträger ausgewählt. Diese stammen aus den Bereichen Produkte aus Stahl, Stahl im Bauwesen, Forschung und Entwicklung sowie Stahl-Design. Mit dem Sonderpreis „Klimaschutz und Ressourceneffizienz“ wurde eine zukunftsweisende Entwicklung aus der Fahrzeugtechnik ausgezeichnet.

Die Sieger aus dem Bereich Produkte aus Stahl:

Isarsteg Nord

Für die behutsame Planung und gestalterisch hervorragende Realisierung des „Isarstegs Nord“ wurden die Münchner Büros J2M Architekten, Bergmeister Ingenieure und &structures mit dem Stahl-Innovationspreis 2018 in der Kategorie „Stahl im Bauwesen“ ausgezeichnet. Nicht die direkte Verbindung, sondern ein Stegverlauf mit Verzweigungen, der den Eindruck eines den Naturkräften folgenden Baumstamms vermittelt, charakterisiert die Architektur des aufgestelzten, insgesamt 160 m langen Brückenbauwerks.

Empfangsgebäude des „Mitoseums“

rimpf Architektur aus Hamburg hat den Stahl-Innovationspreis 2018 für das weithin sichtbare Empfangsgebäude des „Mitoseums“ in der Nähe von Bautzen erhalten. Mit einer maximalen Kuppelhöhe von 22 m ist das dreigeteilte Bauwerk in Struktur, Farbe und transluzenter Gebäudehülle dem Prozess der Mitose – der Zellteilung – nachempfunden und versinnbildlicht den Ursprung des Lebens. Überzeugt hat die Jury die Entwicklung einer innovativen Knotenverbindung für das Tragsystem. Das filigrane Gebäude ist in seiner Idee, Form und insbesondere seiner Konstruktion außergewöhnlich. Wechselnde Radien und Verschneidungen der dreidimensionalen Netzkuppel machten die Konstruktion zu einer Herausforderung. Das Tragsystem besteht aus feuerverzinkten Rohrprofilen, an denen 446 ETFE-Folienkissen als Außenhaut befestigt wurden.

Stahlbau „Elbbrücken“

Das Unternehmen SEH Engineering aus Hannover wurde für die Realisierung des komplexen Stahlbaus mit dem Stahl-Innovationspreis 2018 ausgezeichnet. Ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für die Anbindung der östlichen Hafen City an die Hamburger Innenstadt nimmt Gestalt an. Das Ensemble aus oberirdischer U- und S-Bahn-Haltestelle sowie der neuen Verbindungsbrücke als zentraler Halte- und Umsteigepunkt „Elbbrücken“ wird mit seiner futuristischen Architektur zum städtebaulichen Highlight.


Ein weiterer Sieger: der komplexe Stahlbau für die Anbindung der Hafencity an die Hamburger Innenstadt.  Foto: Hochbahn

Als horizontal ausgerichtetes Bauwerk inmitten der zukünftigen Skyline des Quartiers „Elbbrücken“ besteht das von den Architekten von Gerkan, Marg und Partner und den Tragwerksplanern schlaich bergermann partner geplante Dachtragwerk der U4-Haltestelle aus einer rautennetzartigen Halbtonne. Die Grundflächenabmessung beträgt 135 x 33 m.

Weitere informationen: www.stahl-online.de





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